Prävention gegen Schweißfüße

Iontophorese: Mit Reizstrom gegen Schweißfüße

Bei der Iontophorese (auch Leitungswasseriontophorese) handelt es sich um ein sehr wirksames physikalisches Verfahren von krankhaftem Hand- aber auch Fußschweiß. Bei einem Schweißfuß (Hyperhidrosis pedis) spricht man von einer Überfunktion die sich in mehr als 50mg Sekret pro Fuß und pro Miunute äußert. 

Für die Iontophorese Fußbäder werden 2 flache Wannen mit Wasser (ca. 28-30°C) befüllt und eine Anode in die eine, und eine Kathode in die andere Wanne gelegt. Bei jeder Therapiesitzung müssen die Elektroden seitenvertauscht werden. Eine Dokumentation ist daher sehr wichtig. Durch die überleitenden Elektroden wird ein schwacher Puls- oder Gleichstrom geleitet.
Die Stromstärke kann dabei soweit gesteigert werden bis der Patient ein leichtes kribbeln verspürt. Die Therapie ist aber vollkommen schmerzfrei.
Der Strom soll dabei die Sekretion an den Schweißfüßen auf ein natürliches Level zurückführen, jedoch ohne die Schweißdrüsen zu beschädigen.Die Behandlungsdauer hängt von der Schwere der Erkrankung ab, aber der Ablauf ist immer der gleiche.

Initialphase: In dieser Therapiephase werden alle Problemstellen, wenn möglich, einmal täglich behandelt. Hier reichen meist 10-15 Anwendungen aus, damit der Feuchtigkeitsgehalt der betreffenden Hautpartie soweit gedrückt ist, dass wieder ein natürliches Körpergefühl entsteht.
Erhaltungsphase: In der Folge reicht es meist aus, wenn die vom Schwitzen betroffenen Areale ein- bis zweimal wöchentlich behandelt werden.
Danach hat man für ca. 6 Monate Ruhe und kann die Zeit ohne lästigen Schweiß genießen.Die Iontophorese kommt seit vielen Jahren im medizinischen Klinik-, Praxis- und Heimtherapiebereich zum Einsatz. Die Gleichstromtherapie ist durch eine Vielzahl an klinischen Tests und Studien in ihrer Wirksamkeit gesichert.

Die Geräte lassen sich sowohl in der Arztpraxis, beim Podologen oder auch in der zu Hause einsetzen.
Hierzu bekommt der Patient ein Leihgerät mit nach Hause. Meistens wird dies von den Krankenkassen, bei einem nachgewießenen krankhaften Schweißfuß, übernommen.

Der Betroffene bekommt eine detaillierte Einführung in Aufbau- und Funktionsweiße des Gerätes, aber auch über die Dauer und Länge der Therapie.
Meist finden die ersten Sitzungen in der Praxis statt, sodass sowohl Patient als auch Therapeut sicher sein können, das im Umgang nichts falsch gemacht wird.Die Schweißproduktion bei Schweißfüßen kann bei Anschlagen der Therapie in der Regel sehr gut reguliert werden. Bei einem Erfolg bestimmt der Betroffene somit einfach selbst, wieviel er an den Füßen schwitzen will.

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