Prävention gegen Schweißfüße

Die richtige Pflege bei schwitzigen Füßen

Schweißfüße sind ein Problem, welches die Betroffenen als sehr störend empfinden; jedoch durch richtige Fußpflege behandelt werden kann. Meistens reagiert auch die Umwelt, seien es Arbeitskollegen, Freunde oder auch die Familie, sehr negativ und abwertend darauf. 

Es gibt gezielte Möglichkeiten, sich dieser Thematik anzunehmen und einiges zur Vorbeugung bzw. gegen Schweißfüße zu tun.

Pflege der Füße

Im Vordergrund steht als erstes die Fußpflege. Füße sollten genauso sauber gehalten werden wie der Körper selbst. Ein zweimaliges Waschen der Füße ist als selbstverständlich anzusehen, da von gepflegten Füßen weniger Schweißgeruch ausgesondert wird. Nach der Wäsche ist das Abtrocknen vor allem der Fußzwischenräume sehr wichtig, denn hier können sich bei feuchtem Klima sehr schnell Bakterien ansiedeln, die den Schweißgeruch begünstigen. Deshalb kommt der Fußpflege eine besondere Bedeutung zu. Diese kann durch das Eincremen von Cremes und Lotionen, die den Fußgeruch stoppen, abgerundet werden. Auch Fußdeodorants sind in der Fußpflege zu empfehlen, da sie den gleichen Effekt erfüllen. Bisher haben sich Fußdeodorants mit Aluminiumsalzen besonders bewährt, weil durch deren Anwendung weniger Schweiß austreten kann und somit der störende Fußgeruch ausbleibt.

Was noch zur guten Fußpflege beiträgt

Saunabesuche können helfen, das Schwitzen der Füße zuzulassen, da durch den Wechsel von kalt und warm die Durchblutung angeregt wird. Dann reagieren Füße nicht so schnell auf Temperaturschwankungen. Gerade im Sommer kommt der Fußpflege eine wichtige Bedeutung zu. Es empfiehlt sich – wenn möglich – ein regelmäßiges barfuß laufen, denn dann kann die Feuchtigkeit an den Füßen sehr schnell an der Luft getrocknet werden.

Natürliche Hausmittel

Neben der Fußpflege finden Hausmittel eine sehr gute Anwendung und sind hilfreich, den Fußschweiß zu mindern. 

Tee und Fußbäder mit Salbei zeigen eine sehr gute Wirksamkeit, da Salbei generell das Schwitzen des Körpers verringern kann, wenn er regelmäßig angewendet wird.

Gute äußere Bedingungen

Zu einer guten Fußpflege gehört in jedem Fall, dass man den Füßen die Möglichkeit zum Atmen gibt. Deshalb sollten Socken und Strümpfe in Naturmaterialien wie Baumwolle bevorzugt erworben werden. Das Tragen von synthetikhaltigen Socken und Strümpfen begünstigt den Fußschweiß und wirkt der Fußpflege entgegen.

Auch mit dem richtigen Schuhkauf lassen sich Schweißfüße behandeln und man kann dadurch sehr viel zur Fußpflege beitragen. Empfehlenswert sind Schuhe aus Naturmaterialen wie Leder und Wildleder, da sie dem Fuß die Möglichkeit geben, Schweiß abzugeben. Synthetisches Schuhwerk erzeugt mehr Fußschweiß, da die Füße nicht atmen können.

Schweißfüße sind in jedem Fall therapierbar und müssen nicht hingenommen werden.

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