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Metall gegen Schweiß – Aluminum in unseren Deos

Deodorants mit Aluminiumsalzen sind ins Gerede gekommen, denn auch von wissenschaftlicher Seite kann eine Gesundheitsgefährdung nicht ausgeschlossen werden. Im Gegenteil, es häufen sich sogar die Hinweise darauf, dass Aluminium Krebs verursachen kann.

Schnelle Reaktionszeit der Hersteller

Die Hersteller haben bereits darauf reagiert und bieten vielfach auch Deo ohne Aluminium an. Als informierter Verbraucher sollte von diesem Angebot Gebrauch gemacht und sofort auf aluminiumfreie Deos umgestellt werden. An sich ist Aluminium für die Menschheit ein wichtiges Element, das nützliche Leichtmetall wird beispielsweise in der Flugzeugproduktion verwendet oder auch im Fahrzeugbau, immerhin ist Aluminium eines der am häufigsten verwendeten technischen Metalle. Lange Zeit galt Aluminium als unschädlich und harmlos, doch mittlerweile ist es Fakt, dass Aluminium Krebs und Alzheimer zumindest begünstigen oder mitverursachen kann. Es ist also auf jeden Fall ratsam, Deo ohne Aluminium zu verwenden.

Der Gesundheit zu Liebe immer besser Deo ohne Aluminium verwenden

Zunächst fragen sich viele Deoanwender, wie das Aluminium überhaupt in den Körper gelangt. Das meiste Aluminium wird nicht etwa durch Deodorants, sondern mit der Nahrung zugeführt. Besonders in Gewürzen oder getrockneten Kräutern konnten sehr hohe Anteile des Leichtmetalls nachgewiesen werden. Nach allem, was bisher bekannt ist, handelt es sich beim Aluminium nicht um ein Mineralstoff oder Spurenelement. Der menschliche Organismus benötigt also kein Aluminium für seinen Zellstoffwechsel. Es kann aber nicht ausgeschlossen werden, dass Aluminium sich mit der Zeit im Körper anreichert und Zellschäden bis hin zu Krebs verursachen kann. Um den Körper also nicht zusätzlich zu belasten, sollte nur Deo ohne Aluminium verwendet werden. Denn der Aluminiumgehalt in Deos mit Aluminium ist sehr hoch und Wissenschaftler nehmen an, dass das Leichtmetall über die Hautbarriere ins Blut und damit in den Körper gelangen kann.

Die Aufgabe vom Aluminium in Deos

Auch Trinkwasser und bestimmte Medikamente können hochgradig mit Aluminium belastet sein. Deodorants sind also nicht die Einzige, aber dennoch eine wichtige vermeidbare Gefahr. Niemand kann seinen Körper komplett vor Aluminium schützen, aber bereits die konsequente Verwendung von Deo ohne Aluminium beseitigt eine nicht zu unterschätzende Gefahr. Aluminium in Deodorants hat die Aufgabe, die Bildung von unangenehm riechendem Achselschweiß zu unterdrücken. Das Aluminium ist in den Deos in Form von sogenannten Aluminiumsalzen enthalten. Einige Hersteller verwenden niedrigere Dosen, andere wiederum sehr hohe Dosierungen dieser Aluminiumsalzverbindungen. Aluminiumchlorid wirkt stark zusammenziehend, dieser sogenannte adstringierende Prozess verengt die Hautporen und unterbindet daher das Schwitzen. Andere anorganische Aluminiumverbindungen wie beispielsweise Aluminiumchlorhydroxid sind chemisch in der Lage, Eiweiße auszufällen und damit eine Art “Pfropfen” in den Schweißdrüsen zu bilden. Dieser Mechanismus hemmt ebenfalls die Schweißbildung. Die angestaute Flüssigkeit wird nun in großen Teilen von den Drüsenwänden resorbiert und gelangt damit in den Blutkreislauf. Das Aluminium wirkt also rein äußerlich auf der Haut, gelangt aber dennoch zumindest in Anteilen durch diesen Resorptionsprozess in den Körper. Aufgrund der Kenntnisse dieser Mechanismen raten Experten dringend dazu, ausschließlich Deo ohne Aluminium zu benutzen.

Schnellerer Eintritt von Aluminium in den Körper bei geschädigter Haut

Es ist auch unmittelbar vom Zustand der Haut abhängig, wie viel Aluminium bei der Anwendung von Deos durch die Haut in den Körper gelangt. Ist die Haut intakt, so gelangen nur etwa 0,5 Prozent der Aluminiumsalze aktiv in den Blutkreislauf. Ist jedoch die Haut bereits vorgeschädigt, dann konnte nachgewiesen werden, dass bis zu 18 Prozent des aufgetragenen Aluminiums in den Körper gelangten. Unter diesem Gesichtspunkt ist es nicht verwunderlich, dass die Gefahr durch Deo Aluminium Krebs zu entwickeln, ungleich höher ist. Die Forschung über die schädliche Wirkung von Aluminium im menschlichen Körper steckt immer noch in den Kinderschuhen. Es gibt aber viele ernstzunehmende Hinweise und Fakten, dass eine Gesundheitsgefährdung nicht ausgeschlossen werden kann. Wo sich das Aluminium im Körper genau ansammelt, wie lange es dort verbleibt und ob es überhaupt wieder ausgeschieden wird, an diesen und anderen Fragen wird gegenwärtig vermehrt geforscht. Doch die bereits vorhandenen Fakten sind eindeutig ausreichend, um die Anwendung von Deo ohne Aluminium zu empfehlen. Dialyseflüssigkeiten sind inzwischen frei von Aluminium, denn Forscher konnten einen Zusammenhang zwischen dem Leichtmetall und dem Kalziumhaushalt von Nervenzellen herstellen. Da Aluminium den Kalziumhaushalt gehörig durcheinanderbringen kann, steht es sogar im Verdacht, an der Auslösung der Alzheimer Krankheit zumindest mitbeteiligt zu sein.

Brustkrebs durch Aluminium

Es häufen sich die Vermutungen, Aluminium habe etwas mit der Entstehung von Krebs, insbesondere aber mit der Entstehung von Brustkrebs zu tun. Diese Theorie gründet sich auf die Tatsache, dass die meisten Brusttumore den Achselhöhlen zugewandt, also häufiger außen sitzen. Und genau an dieser Stelle werden die aluminiumhaltigen Deodorants vor allem angewandt. Hinter der Grundidee, dass Deos mit Aluminium Brustkrebs verursachen, stecken 2 Grundideen. Zum einen konnte nachgewiesen werden, dass schädliche Substanzen, also auch das Aluminium, im aufgestauten Schweiß nicht mehr abgeführt und in das umliegende Gewebe zurück diffundieren können. Außerdem hat Aluminium aufgrund seiner giftigen Wirkung selbst das Potenzial ein ungesteuertes Zellwachstum und damit Krebs hervorzurufen. Obwohl der Fokus bei den Forschungen immer noch auf den Zusammenhang zwischen Aluminium und Brustkrebs liegt, ist auch eine Fernwirkung auf andere Organe und Organsysteme keinesfalls ausgeschlossen.

Durch die Anwendung von Deo ohne Aluminium die eigene Gesundheit schonen

Sobald das Aluminium in den Blutkreislauf gelangt, verteilt es sich sehr schnell im ganzen Körper, eben auch in Gehirn und Rückenmark. Es bleibt also noch viel Forschungsbedarf, um abzuklären, welche andere Tumorarten, abgesehen vom Brustkrebs, ebenfalls mit der Einwirkung von Aluminium im Zusammenhang stehen könnten. Bis abschließende Forschungsergebnisse vorliegen, kann es noch Jahrzehnte dauern. Um sich und seine Gesundheit nicht zusätzlich und unnötig in Gefahr zu bringen, sollte bereits heute der Hinweis: “Nur Deo ohne Aluminium zu verwenden”, sehr ernst genommen werden. Durch die konsequente Verwendung von Deo ohne Aluminium gelangen erhebliche Anteile des Leichtmetalls erst gar nicht in den Körper. Denn die Aluminiumbelastung durch die Umwelt, die Nahrung und das Trinkwasser ist bereits hoch genug. Außerdem steht Deo ohne Aluminium der Wirkung von Deodorants mit den schädlichen Aluminiumsalzen in Nichts nach.

Bildquelle: magann/Bigstock.com

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