Prävention gegen Schweißfüße

Fußbad – Sauna für die Füße

Ein Fußbad kann entweder warm oder kalt angewendet werden. Entscheidend ist der Zweck des Fußbads. Es gibt sowohl medizinische als auch kosmetische Fußbäder.

Kann man Schweißfüße mit einem Fußbad verhindern?

Grundsätzlich gibt es die Möglichkeit, Schweißfüße unterstützend mit einem Fußbad zu behandeln – dies gilt als ein überaus gängiges Hausmittel. Damit das aber eine Wirkung zeigt, ist es nötig, das Fußbad regelmäßig anzuwenden. Bei starken Schweißfüßen sollte es schon einmal täglich sein. Wichtig ist der Zusatz zum Fußbad. Ein Tropfen Teebaumöl wirkt antibakteriell. Damit wird zumindest der Geruch eingedämmt. Schwarzer Tee als Badezusatz wirkt leicht adstringierend. Die Schweißbildung wird dementsprechend gehemmt. Zusätzlich tötet schwarzer Tee die Bakterien ab und hemmt damit ebenfalls die Geruchsbildung. Damit Apfelessig als Hausmittel gegen Schweißfüße hilft, muss er relativ stark konzentriert dosiert werden. Ein Drittel des Fußbads sollte Apfelessig sein. Die antibakterielle Wirkung des Apfelessigs sorgt für eine geminderte Geruchsbildung. Auch ein Eisbad kann gegen Schweißfüße eingesetzt werden. Dieses kann so lange angewandt werden, wie man es aushält. Auf keinen Fall sollte man seine Schmerzgrenze überschreiten.

Zyklen und Anwendungsmöglichkeiten für Fußbäder

Als Wellnessanwendung kann man das Fußbad in beliebigen Zyklen anwenden. Erst als Anwendung gegen Beschwerden sollte man eine gewisse Regelmäßigkeit einhalten. Wie oft das Fußbad dann angewandt wird, richtet sich nach der Stärke der Beschwerden. Je stärker die Beschwerden, desto häufiger sollte man es anwenden.

  • Für Wärme und Wohlgefühl: Hier empfiehlt sich ein ansteigendes Fußbad. Das bedeutet, dass die Temperatur des Fußbads langsam erhöht wird. Ein solches Bad wendet man am besten in einem Eimer an. Dieser ist zu Beginn des Fußbads nur bis zu den Knöcheln gefüllt. Mit einer Tasse wird immer mehr heißes Wasser hinzugefügt, bis das Bad eine Maximaltemperatur von 43 Grad hat. Das ganze Bad sollte zwischen 15 und 20 Minuten gehen.
  • Bei Nagelbettentzündung: Dabei wird ein kleines Stück Schmierseife in warmem Wasser aufgelöst. Darin werden die Füße ebenfalls zwischen 15 und 20 Minuten gebadet. Das Hausmittel war schon zu Omas Zeiten bekannt und ist auch heute noch sehr wirksam.
  • Zur Hautpflege: Dieses Fußbad kann mit dem ansteigenden Fußbad kombiniert werden. Zur Hautpflege können beispielsweise Milch, Sahne oder Öle eingesetzt werden. In der Regel wird dieses Fußbad mit reichhaltigen Zusätzen benutzt, die die strapazierten Füße wieder seidig weich pflegen.
  • Gegen Erkältung: Alles, was als wirksam gegen Erkältungen bekannt ist, kann auch über die Haut mit einem Fußbad aufgenommen werden. Pfefferminze oder Eukalyptus sorgen dafür, dass die Erkältung herausgeschwitzt wird. Auch einer Kombination von Angelikawurzel, Linaloeholz und Muskatellersalbei wird eine erkältungslindernde Wirkung nachgesagt. Damit sich die Öle mit dem Wasser verbinden, ist ein Emulgator nötig, beispielsweise Sahne, Milch oder Molke. Auch hier liegt die Badedauer zwischen 15 und 20 Minuten.
  • Gegen Durchblutungsstörungen / Muskelkater: 15 bis 20 Minuten Fußbad mit einem Emulgator, der mit Wacholderbeeröl, Cajeputöl und Rosmarinöl vermischt wird, lindert Beschwerden wie Durchblutungsstörungen und Muskelkater. Dieses Fußbad setzt auf die Steigerung der Durchblutung, um die auslösenden Substanzen aufzulösen.
  • Gegen Stress: Zitronenöl wird eine stimmungsaufhellende Wirkung nachgesagt. Mischt man dieses mit einem Emulgator, kann es in einem Fußbad von 15 bis 20 Minuten dafür sorgen, dass Stress abgebaut wird. Dazu trägt natürlich auch die wärmende Wirkung des Wasser seinen Teil bei.
  • Gegen Fieber: Auch gegen Fieber wird Zitronenöl eingesetzt. Die Badedauer beträgt hier ebenfalls 15 bis 20 Minuten. Allerdings sollte die Temperatur deutlich niedriger ausfallen als bei einem Fußbad gegen Stress. Schließlich soll der Körper sanft zur Abkühlung angeregt werden. Bei Unwohlsein ist das Fußbad sofort abzubrechen.

Für wen ist ein Fußbad geeignet?

Ein Fußbad eignet sich für alle, die über einen stabilen Kreislauf verfügen. Wer sich unsicher ist, sollte seinen Arzt befragen. Grundsätzlich kann jeder ein Fußbad anwenden, solange er sich dabei wohlfühlt. Auch die Konzentration sollte dem eigenen Wohlbefinden angepasst werden. Schließlich kann ein Fußbad nur dann seine Wirkung zeigen, wenn es als angenehm empfunden wird.

Wie oft sollte man ein Fußbad anwenden?

Grundsätzlich gibt es bei gesunder Haut kein Zuviel für das Fußbad. Bei starken Beschwerden sollte man bis zum Abklingen der Beschwerden täglich baden. Um beispielsweise die Füße weich zu pflegen, reicht es, das Fußbad einmal wöchentlich anzuwenden.

Für wen ist ein Fußbad ungeeignet?

Eine klare Kontraindikation für Fußbäder sind Herzleiden und Krampfadern beziehungsweise problematische Venen. In all diesen Fällen wirkt sich die Drucksteigerung in den Venen negativ aus.

Bildquelle: bigstock ID 25131005 by photosoup

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