Fußpilz

Luftundurchlässige Schuhe fördern Fußpilz
Luftundurchlässige Schuhe fördern Fußpilz

Fußpilzist eine durch Dermatophyten (Fadenpilze) hervorgerufene Pilzinfektion der Füße, welche vorwiegend die Hornsubstanz (Haut, Nägel) befällt und sich meist in den Zehenzwischenräumen und Fußsohlen einnistet. Schlecht luftdurchlässiges Schuhwerk begünstigt die Fußpilzbildung, da dadurch ein feuchtwarmes Klima ensteht, das Bakterien und Pilzen optimalen Nährboden bietet.

Sehr häufig aber infiziert man sich in öffentlichen Badeeinrichtungen (Duschen, Bäder, Saunen), denn Fußpilz wird von Mensch zu Mensch übertragen. Das bedeutet: Jemand, der mit Fußpilzen infiziert ist, verliert bei einem Barfußgang Hautschüppchen (somit auch die Erreger), welche wiederum am nächsten Fuß hängen bleiben können.

Vernachlässigt derjenige dazu noch die Fußpflege, so ist eine Infektion sehr wahrscheinlich. Aufgrund ihrer Nähe zueinander sind Zehenzwischenräume besonders gefährdet. Desweiteren ist das Fußpilz-Infektionsrisiko bei Menschen mit Diabetes stark erhöht. In Deutschland zählt der Fußpilz zu den häufigsten Infektionskrankheiten. Kinder sind weniger betroffen. Das Risiko steigt aber mit zunehmenden Alter.

Bei Männern wird Fußpilzhäufiger diagnostiziert als bei Frauen.Die Fußpilzsymptomewerden in drei Formen unterschieden:

  1. Fußpilzzwischen den Zehen (interdigitaler Fußpilz):
    • Juckreiz
    • leichte Rötung
    • Hautschuppen
    • weiße, dicke Hautlagen
    • schmerzhafte Risse
  2. Schuppig und starkt verhornt (squamös-hyperkeratotisch)
    • feine, trockene Schuppen
    • mäßig bis stark entzündete Haut
    • sehr schmerzhafte Risse
    • starke Verdickung der Hornhaut
  3. Fußpilzmit Bläschen und dicker Haut (vesikulös-dyshidrotisch)
    • Bläschen an den Fußkanten und dem Fußgewölbe
    • starke Verdickung der Hornhaut

In der Fußpilztherapie wird die Fußpilzinfektion mit einem pilzabtötenden Mittel behandelt, dem sog. Antimykotikum. Dieses kann man in Form von Creme, Salbe oder Puder rezeptfrei in Apotheken erwerben. Es kann passieren, dass die äußerliche Anwendung nicht anschlägt. Nach Absprache mit einem Facharzt ist eine Behandlung mit Tabletten anzusetzten.

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